Psychotherapie

Was ist Psychotherapie

Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt Behandlung "seelischer" Probleme. Gemeint ist damit, dass mit psychologischen Mitteln das Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst wird.

Der Ansatz

Ich arbeite nach einem integrativen Ansatz, welcher sich an der Konsistenztheorie von Prof. Klaus Grawe orientiert. Dieser ist wissenschaftlich breit untersucht und bestätigt. Ebenfalls steht er im Einklang mit den aktuellen neurobiologischen Erkenntnissen. Kognitiv-Verhaltenstherapeutische Elemente sind ebenso vertreten wie emotionsfokussierte Interventionen und die Klärung von Konflikten.

Psychotherapie bei mir

Ich sehe Psychotherapie als etwas höchst individuelles an. In der Regel werde ich nach der Zielvereinbarung mit Ihnen gemeinsam ein Erklärungsmodell erarbeiten, und daraus individuell geeignete Interventionen ableiten. Die Wahl des therapeutischen Vorgehens sollte nicht nur von der Störung, sondern von weiteren Merkma­len wie interpersonalen Eigenschaften des Patienten, Ausmass des Leidensdrucks usw. abhängig gemacht werden. Das heisst, dass ich nicht reine Gesprächstherapie betreibe, sondern vielfältige Techniken von "A" wie Achtsamkeitsmeditation bis "Z" wie Zielerreichungsskala anwende. Die Interventionen sollen dabei an dem Anknüpfen was bereits gelingt, der Mensch wächst nicht an seinen Problemen sondern mit seinen Stärken!

Wissenschaftlich nachgewiesener Erfolg

Randomisierte klinische Studien zeigen eindeutig, dass Psychotherapie wirksam ist: Rund 65% der Pa­tienten zeigen einen deutlichen Erfolg, 50% liegen nach der Therapie in einem psychopathologisch un­auffälligen Bereich. Psychotherapie zeigt viermal bes­ssere Remissionsraten als spontane Remission und zweimal bessere als Placebo.

Wo kann Psychotherapie helfen?

  • Depression
  • Ängste
  • ADHS
  • Burnout
  • Beziehungs-, Arbeits-, Lebensschwierigkeiten
  • mangelndes Selbstvertrauen
  • übermässige Scheu
  • Impulsivität
  • posttraumatische Belastungsstörung
  • andere Traumafolgen
  • Zwangsstörungen
  • Essstörungen
  • psychosomatische Beschwerden
  • Borderline, andere Probleme der Persönlichkeit
  • Missbrauch, sexueller oder anderer Art
  • Sucht, auch nicht substanzbezogen (z.B. Kaufsucht, Onlinesucht)